Zwischen Erfolg und Liebe

Alles fing damit an, dass ich mit meinen Eltern in das kleine Kaff Loitsche ziehen musste, und alles in meiner alten Stadt Hannover zurücklassen musste...

Kapitel 1

"Loitsche - das ist ja am Arsch der Welt!", dachte ich, als ich mit meinem Hund "Jenna" spazieren ging. "Außer, dass Bill und Tom von Tokio Hotel hier wohnen, aber die zu treffen, ist ja mehr als unwahrscheinlich...", und so setzten sich meine Gedanken fort, traurig, pessimistisch und alles andere als schön. Ich trauerte so um mein altes Leben, dass ich gar nicht bemerkte, wie mir ein Junge mit der Hand vor dem gesicht rumfuchtelte, und fragte, ob ich taub sei. Erschrocken blickte ich auf und sah in ein grinsendes Gesicht. Der Junge hatte haselnussbraune Augen, Ein Cappy auf dem Kopf, in dem Dreadlocks steckten.          Er sah fast so aus wie...nee, dass konnte nicht sein, oder?                                                                         "Halloooo...? Taub und stumm villeicht? Oder hab ich dir den Atem verschlagen?", lachte er, und hob eine Augenbraue. Dieses Grinsen, dieser Blick...scheiße, er war´s wirklich...Tom von Tokio Hotel. Und ich benehme mich, wie eine geistig behinderte.                                  "N-n-nein...i-ich kann reden und hören...ähm, ich bin nur...überrascht.", stellte ich klar.                                "Achso...ich hab mir schon ernsthaft Sorgen um deinen Verstand gemacht (^^)... und, was hat dich in dieses Nest verschlagen?", fragte er mich.                              "Meine Eltern wollten unbedingt hierher...naja, meine Mutter hat einen Job in Magdeburg bekommen und...tja, sie wollte nicht in einer Stadt wohnen, also sind wir jetzt hier."  Wow, was für eine interressante Geschichte...Gott, war das peinlich. Und was macht Tom? Mich anstarren...was wird das denn nun wieder. Also sagte ich schnell was, um das Schweigen zu brechen. "Und was machst du hier?", fragte ich. Toll, das weiß ich doch schon, bin ich blöd, dass weiß doch ganz Deutschland. Er war sichtlich amüsiert. "ich wohne hier.", sagte er glucksend. Und zu allem überfluss wurde ich auch noch rot. Fucking.                                                             "Mmmmh...soll ich dir ein bisschen das Dorf zeigen?", fragte Tom mich. "Was willst du mir denn hier bitteschön zeigen?", fragte ich sarkastisch. "stimmt!", lachte er "hier gibt es echt nich viel..naja, dann geh ich mal, wir wollten noch ein wenig proben...achso...wo kommst du überhaubt her?"                                         "Hannover" Er schien zu überlegen. "Hannover...öööh....aja! Wir geben am 5.5 ein Konzert dort! Hörst du auch unsere Musik?"                              "Ja...und ich gehe auch auf das Konzert. Aber es is ja noch ein Monat hin..."                                                   "Yo, bis dahin sehen wir uns bestimmt mal wieder, also dann, bis bald.", er lächelte mir noch ein mal zu, winkte, und war weg. Ich stand da, und versuchte angestrengt zu realisieren, was mir eben passiert war.      

Kapitel 2

Als ich abens im Bett lag, konnte ich nicht einschlafen. Es war so viel an diesem Tag passiert. Ich war mit meinen Ellis in den heimatort von den zwei berühmtesten (und süßesten^^) Typen Deutschlands gezogen, was sich sehr viele TH-Fans wünschen...und ich habe Tom getroffen, was sich sicherlich noch viel mehr Fans wünschen. Was hab ich doch für ein Glück, doch meine beste Freundin Lisa war nich da, um das mitzuerleben. Und das, obwohl ich immer alles mit ihr zusammen machte. Ich setzte mich auf, und starrte ein Poster von Bill und Tom an. Eigentlich fand ich Bill immer besser, aber jetzt, wo ich Tom getroffen habe...Er war doch unglaublich süß... Während ich an Tom dachte, schlief ich ein. Als ich am nächsten morgen aufwachte, dachte ich erstmal ich hätte geträumt, doch schnell wurde mir klar, dass es alles passiert war. Ich sprang aus meinem Bett, machte mich fertig, und rannte nach draußen, in der Hoffnung, Tom noch mal zu treffen. Ich ging duch das ganze Dorf (was genau genommen bloß 15 Minuten gedauert hat), bis ich vor einem kleinen Haus stehen blieb. Vor dem Haus stand ein schwarzer Van, in den gerade Koffer geladen wurden. Ich wurde sehr traurig, sie reisten wieder ab. Plötzlich kam Tom aus dem Haus gesprungen, erblickte mich, und sprang auf mich zu. "Na, alles klar bei dir? Nicht mehr so verwirrt heute?", grinste er mich an. "Nee, passt schon...wo fahrt ihr denn hin?", fragte ich schüchtern. "Zu´nem Interview, nix weltbewegendes, wir sind übermorgen wieder da!", dann schien ihm noch was einzufallen. "Ich brauche noch deine handynummer, dass ich dir schreiben kann,wenn wir weg sind!" Ich konnte es nicht fassen. Tom wollte meine Nummer?! Ich wurde rot vor Freude, und gab sie ihm. "Ok, wir müssen, ich schreibe, dir, versprochen!", er zwinkertte mir zu, und gab mit einen Kuss auf meine wange, gefährlich nah an meinen Mundwinkel. Dann stieg er ein, und war weg. Kurz darauf klingelte mein handy. Einen SmS von Tom:

Hey Süße, bist voll niedlich...freu mich schon auf übermorgen Bye, Hdl Tom

Ich lächelte vor mich hin. Ich war auf dem besten Wege mich in Tom zu verlieben. 

Kapitel 3

Die zwei Tage in denen Tom weg war, kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Tom schrieb mir zwar die ganze Zeit, und ich schrieb natürlich auch zurück, aber ich wollte ihn hier haben. Am Tag, an dem sie ankommen wollten, stand ich schon um 6.00 uhr auf (und das in den Ferien!!) um pünktlich da zu sein, wenn sie kamen, dass hatte ich Tom versprochen. Also ging ich erstmal in die Dusche, schminkte mich, und stand mindestens eine halbe Stunde vor meinem Schrank, bevor ich mich entschied einen schwarzen Mini und ein Pinkes Top anzuziehen. Ich hatte allerdings immernoch 1 1/5 Stunden Zeit, also ging ich nochmal mit dem Hund raus. Als es dann so weit war, ging ich mit klopfendem Herzen und 1000 Flugzeugen im Bauch zu dem Haus der Kaulitzes. Und da stand auch schon der schwarze Van, und Bill und Tom stiegen gerade aus. Tom blickte sich um, und als er mich entdeckte lächelte er so süß, dass mein Herz einen Salto vollführte. Er kam auf mich zu, und gab mir, wie beim Abschied einen Kuss auf die Wange.  "Hey, ich hab dich vermisst", hauchte er an meiner Wange. "ich dich auch", flüsterte ich zurück. Er nahm meine Hand und meinte: "Lass uns doch ein bisschen spazieren, mir tut nach dem langen sitzen mein Hintern weh!" Ich musste lachen, und schon zog er mich mit in Richtung Wald. Lange gingen wir schweigend nebeneinander her, bis wir zu einem See gelangten, an dem wir uns auf eine Bank setzten. Er drehte sich zu mir, und strich mir mit einer Hand über die Wange. Meine Hände zitterten, konnte das wirklich sein, dass ich hier mit dem Mann meiner Träume im Wald saß?! "Katrin, ich kenne dich zwar noch nicht lange, aber ich glaube...ich...also..." Er wurde rot, und ich auch...wollte er mir etwa das sagen, was ich dachte, was er mir sagen wollte??? Oh mein Gott...ich glaube schon..."also...", fuhr er fort "Ich habe mich in dich verliebt...so, mein gott, dass war das erste mal, dass ich das jemndem gesagt habe" Au Weia...und was sagte ich jetzt? Erwiedern ist ja die beste Möglichkeit, doch liebe ich ihn auch? Ja, tu ich. "Ich hab mich auch in dich verliebt", murmelte ich, und wurde schon wieder rot. Wie oft wurde ich denn rot, verdammt... Er lächelte erleichtert, und zog mich zu sich. Unsere Lippen trafen sich, lange blieben wir einfach nur so, bis seine zunge über meine Unterlippe strich, und einlass wollte. Ich ließ es zu, und schon umspielten sich unsere lippen sanft, und doch zugleich fordernt. Als wir uns wieder trennten, lachten wir uns glücklich an. Und ich war glücklich, wirklich glücklich, denn ich wusste jetzt was Liebe ist. 

Kapitel4

Naja, was Liebe ist weiß ich jetzt villeicht doch noch nicht...*hüstel* In den letzten Tagen war ich ständig mit Tom zusammen. Sie hatten jetzt 6 Tage frei, und die verbrachten wir meistens bei ihm zu Hause,damit noch keiner von uns Wind bekam. Am Anfang lief alles super, halt so wie man es sich vorstellt, wenn man frisch verliebt ist. Und es hätte auch noch weiter so gehen müssen, meiner Meinung nach...aber nach meiner Meinung fragte ja keiner^^ also ging es nach nur 6 Tagen (!) abwärts. Alles finf damit an, dass ich mich mit Tom wegen einer Mini-Sache stritt. Nach diesem Streit stürmte ich wudschnaubend nach Hause, und versuchte Tom zu vergessen, was reichlich schwierig war, und dementsprechend auch nicht klappte. Also lenkte ich mich ab, indem ich Fernsehen guckte. Dort kam aber- wie denn auch anders???- Ein Bericht über Tokio Hotel. Also legte ich mich einfach ins Bett und heulte. Am nächsten Tag wachte ich auf, und wollte zu Tom, um alles zu klären, aber sie waren schon in die nächste Stadt zu einem Konzert gefahren. Die ganzen 4 Tage meldete mein Schatz sich nicht bei mir, und ich tat es auch nicht. Mein Stolz war einfach viel zu groß. Nur einmal bekam ich eine SMS von Bill, wo er sich nach meinem Zustand erkundigte. Das war auch schon alles von den TH-Boys. Na super. Als die 4 endlosen Tage dann endlich vorbei waren, und ich zum Haus der Kaulitzes ging, ignorierte Tom mich völlig. Also wollte ich ihn zur Rede stellen.

"Tom, verdammt, jetzt rede doch endlich mal mit mir!", schrie ich ihn an. "he?" "Wieso ignorierst du mich???", schrie ich weiter. "Tu ich doch gar nicht...", murmelte er und schlug die haustür vor meiner Nase zu. Und da stand ich nun. Allein, verlassen, von Tom getrennt. Und ich heulte. So lange bis Bill rauskam, mich in den Arm nahm und tröstete.

Kapitel 5

Bill nahm mich mit in sein Zimmer, und hielt mich eine ganze Weile lang einfach nur im Arm. Irgendwann habe ich mich dann beruhigt, und er fragte, was passiert ist. Als ich ihm die Geschichte mit Tom und mir erzählte, sagte er nichts und sah sehr nachdenklich aus. "Bill, was ist denn?", fragte ich ihn nach 5 minuten des Schweigens. "Ähm...also die Sache mit Tom...ich weiß nicht wie ich´s sagen soll, aber, ich glaube er meint es nicht so Ernst mit dir...tut mir Leid..." "Was?", fragte ich schockiert. Wie meinte er das? Tom meinte doch, er habe sich in mich verliebt. "Naja...", erzählte Bill weiter." Er meinte zu mir, dass er dich gar nicht liebt, sindern einfach nur probieren wollte, ob er dich liebt. Und weil er gemerkt hat, dass er dich nicht liebt, tat es ihm Leid, und deshalb will er dir jetzt aus dem weg gehen." Mir standen schon wieder tränen in den Augen. Das konnte doch nicht wahr sein. Ich sprang auf, rannte aus dem zimmer und schlug die Tür hinter mir zu. Als ich draußen war, holte tief Luft, und ging in das Zimmer von Tom. "Wir müssen reden!", sagte ich, als er mich erschrocken ansah. "Wieso sagst du mir nicht einfach, dass du mich nicht mehr liebst? Glaubst ich merke es nicht? Glaubst du ich bin blöd, oder so???", schrie ich ihn an. Plötzlich verfinsterte sich sein Gesich. "Ich wollte dir einfach nur nicht wehtun, aber bitte...wenn du willst: Ich liebe dich nicht, ich habe dich nie geliebt, und ich werde dich auch nie lieben. Bist du jetzt zufrieden?" Er sah mich wütend an. Erschrocken wich ich zurück. So etwas hatte ich nicht erwartet. Er hatte mich so zurückgewiesen, ich wusste nicht was ich tun sollte. Stumm flossen mir Tränen über die Wangen. Tom wandte sich ab. "Kannst du jetzt bitte gehen?", fragte er genervt. Plötzlich war meine Wut wieder da. So ging man nicht mit mir um. "Schön!"", fauchte ich. "Wenn u so mit mir umgehst, dann kann cih das genauso! Ich werde einfach deinen Ach so tollen Fans und der Presse erzählen, was für ein riesengroßes Arschloch du bist!!" (Anm.d. Autorin: an alle Tom-Fans, sorry, wenn das jetzt so mies über ihn rüberkommt. Ich will ihm nichts böses, und ich weiß auch nicht wie er wirklich ist, bestimmt nich so, wie ich ihn beschreibexD) "das tust du nicht!", brüllte er. "Und wie ich das tue- Und dich will ich nie mehr sehen!". Mit diesen Worten verlies ich das Zimmer, auf deregtem Wege zu mir nach hause, um BRAVO anzurufen, und zu erzählen, was Tom für ein Schwein ist. Ich war mir sicher, es würde eine Genugtuung werden.

Kapitel 6

Ich tippte die Nummer der BRAVO-Redaktion ein, und wartete. Nach dem 3. Tuten ging jemand dran. "Guten Tag, Jutta Kirmens, Bravo redaktion ist dran. wer ist denn da, bitte?", fragte eine freundlich Stimme am Telefon. "Jaaaa...also, ähm...hier ist..." Wollte ich das überhaupt? Alles kaputt machen? Tom verraten? Den Fans alle Illusionen über ihre Traumtypen nehmen? Konnte ich das überhaupt?Und ich dachte an Bill. Er war so lieb gewesen, zu mir, und er war so süß. Aber, ich wusste, dass er seinen Bruder über alles liebte, und immer zu ihm halten würde, und ich wollte Bill als guten Freund nicht verlieren.Und Tom...als ich an ihn dachte, fiel mir ein Spruch ein, den ich einmal im Internet gelesen hatte..."Liebe den, den du immer geliebt hast, hasse den, den du immer gehasst hast, aber hasse niemals den, den du jemals geliebt hast" An dem Spruch war doch was dran, oder? "Ähm...es tut mir leid, ich habe mich wohl verwählt...", nuschelte ich in den Hörer, und legte auf. Am nächsten Tag, als ich aufwachte, wurde mir klar, dass ich noch mal zu Tom musste, und alles klären musste. Es konnte doch nicht sein, dass ich auf immer mit ihm zerstritten war. Also machte ich mich gleich nach dem Frühstück auf, um mit Tom zu reden. Als ich an der haustür klingelte, machte Siemone mir auf. "Hey, die Jungs sind in ihren Zimmern!", begrüßte sie mich, und ließ mich eintreten. Ich ging zu Tom´s Zimmer, und hörte schon Bill und Tom über mich reden. Ich klopfte an, und ging rein. Tom sah mich genervt an, und Bill lächelte glücklich, oder bildete ich mir das etwa ein??? "Wir...müssen reden...Tom...", meinte ich, und sah in eindringlich an. "Wieso?", meinte der nur und drehte sich von mir weg. "Ich will das nicht...zerstritten sein...können wir nicht wenigstens Frende bleiben? Und...Tom, es tut mir Leid!" Er sah mich ungläubig an. "Leid?? WAS tut dir Leid? Mir müsste es doch eigentlich...", er stockte, weil ich anfing zu weinen. Bill sprang auf und nahm mich in den Arm. "Tom, ich hab da nicht angerufen, ich konnte nicht, weil ich dich als Freund sehr gerne mag...", schluchzte ich. "Oh Katy, es...", er brach ab, kam auf mich zu und umarmte mich. Und wir beide wussten, dass jetzt alles gut werden würde. Danach ging ich noch mit Bill in sein Zimmer, und er erzählte mir, wie erleichtert er war, dass nun alles in ordnung ist, weil es Tom wohl sehr schlech gegangen ist. "Ja, ich freue mich auch.", sagte ich dazu. "Dann können wir ja auch...", meinte Bill, und wurde rot. "was denn?", fragte ich ihn. "Ich habe mich in dich verliebt...", meinte er. Ich zögerte, dass hatte ich schon mal von einem Kaulitz gehört...

Kapitel 7

In meinem Kopf drehte sich alles...Erst Tom, dann Bill...meinte er es ernst? Ich glaube...ich glaube nichts, ich weiß nur, dass ich Bill will... Wieso hatte ich so ein Glück -oder Pech?!- dass außgerechned die Kaulitz-Zwillinge mit mir gehen wollen, bzw. gegangen sind?? "Katy? Katrin!! Hörst du mir überhaupt zu?", fragte Bill mich, und rüttelte an meinen  Schultern. "W-was?", fragte ich verwirrt. "Ich sagte, dass ich mich eigentlich gleich von anfang an in dich verliebt war. Nur dann war die Sache mit Tom, und ich...", er brach ab und schaute mir in die Augen. Diese Augen...so braun, so unendlich tief, so liebevoll...Das reicht jetzt! Fass eine klaren Gedanken, Katy, sofort. "Bill ich...ich war gar nicht in Tom verliebt sondern in...dich", murmelte ich. Ob er mir glauben würde? Er strahlte  mich an. Ok, er glaubte es mir....es war aber auch wahr, ich wusste es nur nicht. Ich liebte Bill schon die ganze Zeit. Wir guckten uns die ganze Zeit nur an...irgendwann kam er näher, und küsste mich. Er küsste ganz anders als Tom...besser. "Jetzt wird alles gut", flüsterte er mir ins Ohr.  

Kapitel 8

Langsam öffnete ich meine Augen, nur um sie anschließend wieder zu schließen, weil grelles Sonnenlicht mich blendete. Ich machte sie wieder auf, und sah mich um. Wo war ich denn hier? Ich drehte mich zur Seite, und sah Bill neben mir liegen. Ach ja! Ich war ja jetzt mit Bill zusammen...und heute Nacht habe ich bei ihm geschlafen. Ich sah auf die Uhr, und merkte das es schon 13:47 war. Oh, wow, so lange hatte ich noch nie geschlafen. Ich drehte mich wieder zu Bill, und küsste ihn sanft auf den Mund. "Aufwachen, Schatz!", flüsterte ich. Er murmelte irgendwas, und drehte sich zur anderen Seite. Ich musste lächeln. Er war so süß, wenn er schlief. Na, dann lass ich ihn mal schlafen, aber langsam musste ich echt nach Hause. Also machte ich mich fertig, schrieb Bill noch einen zettel, und machte mich auf den Weg nach Hause. Dort hängte ich mich an den PC, und ging bei ICQ on. Ich hatte meinen Freunden nicht einmal geschrieben, seit ich in Loitsche lebte. Hoffentlich waren sie nicht sauer... Eine  gute Freundin von mir war on, also schrieb ich sie auch gleich an:

Katy (14:24) : Heyy Süßeee^^ Naa, wie gehtz?

oOLoTtaOo (14:25) : Tach...du lebst also auch noch?!

Oh,Oh...da war wer sauer...mist.

Katy (14:25) : Jaah, sry, aba wir hatten echt viel zu tun...und es is ja auch voll viel passiert!! Willste ma hören?^^

oOLoTtaOo (14:25) : hmmm...hau rein-was´n?

Katy (14:26) : Bill & Tom wohnen ja hier, ne? Uuuhuuund *trommelwirbel* Ich kenne die jetzt!!

oOLoTtaOo (14:26) : O_o

Katy (14:27) : Meeeensch...Ich bin ja auch mit Bill zusammen...und mit Tom war ich das auch..und, najaaaah^^

oOLoTtaOo (14:27) : kapier ich net...

Katy (14:28) : warte..ich ruf dich ma an...^^

ich schnappte mir das Telefon, und wählte Lottas Nummer. Piep-Piep. "Ja? Charlotte Weltzberg, hier?", meldete sich die Stimme meiner Freundin. "Also, Lotti, jetzt hör mal gut zu...", fing ich an und ich erzählte ihr die ganze Geschichte. Am Ende glaubte sie es mir sogar. Wir telefonierten noch eine Stunde lang,dann musste ich auflegen, weil Bill an meiner Tür klingelte. Ich rannte runter, und öffnete ihm die Tür. "Na, Süße, ich habe eine Überraschung für dich!"