*noch kein Titel*

Kapitel 1

-Liz Sicht-

"Hast du Lust nach

 der Schule noch zu mir zu kommen?", fragte mich Sina, meine beste Freundin. "Geht nicht, heute kommt doch Siemone...", antwortete ich genervt. Mir passte es überhaupt nicht, dass mein Vater seine neue Freundin nach Hause brachte. Wäre ich doch bloß bei meiner Mutter geblieben, aber die musste auch unbedingt nach Farnkfurt zu ihrem neuen Freund ziehen. Verpeilte Familie. "Ach so...na dann viel spaß...sagtest du nicht, dass die zwei Söhne hat?", riss mich Sina aus meinen Gedanken. "Ja...ich weiß jetzt auch wen.", grummelte ich böse. Außgerechnet DIE zwei! "Was? Echt? Wer denn?", fragte meine Freundin aufgeregt. "Die zwei Schwuchteln von Tokio Hotel!" Jetzt, da ich es ausgesprochen habe, wurde es mir erst richtig bewusst. Oh man...Ich hasse TH!! Diese verflixte Kindergartenband. "Ahhhh!! Oh mein Gott!! Nein?! ECHT?????", kreischte Sina rum. Die war auch nicht mehr zu retten. "Ja, leider.", murmelte ich. "Oha! Du  usst mir unbedingt ein Autogramm mitbringen.", meinte sie. "Ja, ne, is klar...für dich doch immer.", lachte ich. Sie war echt verrückt. "Danke!", rief sie aus, und umarmte mich überschwenglich. "Ist ja gut", rief ich, und versuchte mich von ihr zu befreien...

 der Schule noch zu mir zu kommen?", fragte mich Sina, meine beste Freundin. "Geht nicht, heute kommt doch Siemone...", antwortete ich genervt. Mir passte es überhaupt nicht, dass mein Vater seine neue Freundin nach Hause brachte. Wäre ich doch bloß bei meiner Mutter geblieben, aber die musste auch unbedingt nach Farnkfurt zu ihrem neuen Freund ziehen. Verpeilte Familie. "Ach so...na dann viel spaß...sagtest du nicht, dass die zwei Söhne hat?", riss mich Sina aus meinen Gedanken. "Ja...ich weiß jetzt auch wen.", grummelte ich böse. Außgerechnet DIE zwei! "Was? Echt? Wer denn?", fragte meine Freundin aufgeregt. "Die zwei Schwuchteln von Tokio Hotel!" Jetzt, da ich es ausgesprochen habe, wurde es mir erst richtig bewusst. Oh man...Ich hasse TH!! Diese verflixte Kindergartenband. "Ahhhh!! Oh mein Gott!! Nein?! ECHT?????", kreischte Sina rum. Die war auch nicht mehr zu retten. "Ja, leider.", murmelte ich. "Oha! Du  usst mir unbedingt ein Autogramm mitbringen.", meinte sie. "Ja, ne, is klar...für dich doch immer.", lachte ich. Sie war echt verrückt. "Danke!", rief sie aus, und umarmte mich überschwenglich. "Ist ja gut", rief ich, und versuchte mich von ihr zu befreien...

Ich ging langsam in unsere straße rein, und sah schon den Wagen von Siemone. Siemone? Was war das schon für ein Name? Und wer zu Teufel nannte seine Söhne Tom und Bill?? Ich ging langsam die Treppe zu unserer Haustür hoch, und schloss auf. "Elisabeth?", rief mein Dad aus dem Wohnzimmer. Oh, wie ich diesen Namen doch hasste. "Liz, Papa, nenn mich bitte einfach Liz, ok?", schrie ich zurück, und ging auch ins Wohnzimmer. Dort saßen mein Vater, eine Frau, Siemone nehem ich mal an, und-perfekt gestylt- Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel. Na super. "Hallo, ich bin Siemone, meine Söhne Bill und Tom kennst du ja bestimmt, oder?" begrüßte sie mich. "Ja, die kenne ich", sagte ich wohl nich allzu freundlich, weil mir mein Vater einen bösen Blick zuwarf. Auch B.&T., wiech sie für mich nannte, gaben mir brav die Hand, und lächenten freundlich. Bah, wie eklich, ich hab die angefasst...schnell Hände waschen...Ich verschwand im Bad, und als ich wieder ins Wohnzimmer kam, waren die Jungs weg. "Die Jungs sind draußen im Garten, gehst du bitte zu ihnen, schatz?", meinte mein Vater. War klar...ich musste mich um die beiden kümmern. Aber ich war ja eine brave Tochter also ging ich zu den beiden raus. Sie saßen auf dem Gras, unter einem baum. "Na du?", begrüßte Bill mich. "Tach", murmelte ich. "Bistr wohl nicht gut gelaunt, was?", grinste Tom. Fresse halten, Arschloch, dachte ich, sagte aber:" Mh, war stressig in der Schule." "Dass mit unseren Elter und uns passt dir nicht oder?", fragte bill mich. "Stimmt...das passt mir überhaupt nicht, und ich werde alles tun, um das zu verhindern!"

Kapitel 2

-Liz´Sicht-

"Oha...wie willst du das denn schaffen?", fragte Tom mich erstaunt. "Ich schaffe alles, was ich schaffen will.", antwortete ich darauf nur. "Na dann...viel glück. Und was willst du machen, wenn du´s nicht schaffst? wenn dein Vater und unsere Mutter heiraten wollen?", fragte Bill mich. "Soweit wird es nicht kommen...dafür sorge ich schon!", sagte ich mit Friedhofsstimme. "Na dann...aber erzähl mal was von dir! Schließlich bist du bald villeicht unsere Stiefschwester!", meinte Tom." Das werde ich ganz bestimmt nicht sein", antwortete ich kalt. Wow, konnte ich fies sein. Ich werde die beiden Tokios so richtig runtermachen, nahm ich mir vor. "Ich bin 15 Jahre alt und heiße Liz..." "Ich dachte Elisabeth?!", unterbrach mich Bill. "Ich will aber nicht so genannt werden, und wenn du mich nochmal unterbrichst, kannst du vergessen, dass ich dir was von mir erzähle!" Bill zog den kopf ein. "´Tschuldigung...",murmelte er. "ich gehe auf das Gymnasium hier in der Nähe, und treffe mich gerne mit meinen Freunden. Ich bin großer Fan von P!nk, und HASSE Tokio Hotel!" Das Wort "hasse" betonte ich übertrieben laut. Doch B&T übergingen diesen Satz, und Bill erzählte mir, dass er auch total auf P!nk abfahren würde. Na, toll. Ich drehte auf dem Absatz um uns ging wortlos in mein Zimmer. Die verdutzten Blicke der twins übersah ich einfach.

-Bill´s Sicht-

Oha. Das war ja mal eine Braut. Zickig, störisch, unhöflich...und doch verdammt sexy. Sie sah wahnsinnig gut aus. Lange, blonde Haare, eisblaue Augen, ein Schmollmund, und einen geilen Körper. Und an Toms Blick merkte er, dass auch Tom die selben Gedanken durch den Kopf wanderten. "Die hasst uns.", meinte tom plötzlich. Ja, das war mir auch aufgefallen. Sie konnte unsere band nicht Leiden, das hatte sie selber gesagt, und somit uns auch nicht. Wir hörten ihr Schritte auf der Treppe, und das Zuschlagen einer Zimmertür. Mit sicherheit hatte sie abgeschlossen, und somit hatten wir auch nicht die Chance reinzukommen. "macht es Sinn ihr hinterher zu gehen?", fragte ich Tom. "Nee, lass mal", meinte der. Den Rest des Tages überlegte ich, wie ich sie am besten anmachen konnte, und betete, dass sie nochmal runterkommen würde. Tat sie aber nicht. Und als wir wieder los mussten, kam sie auch nicht, um Tschüss zu sagen. Ihr Vater entschuldigte sich deswegen bei uns. Und dann waren wir weg.

-Liz´Sicht-

Endlich, endlich waren diese Vollidioten weg. Den ganzen nachmittag konnte ich nicht aus meinem Zimmer, weil mein Stolz es mir nicht erlaubte. Als sie dann weg waren, ging ich runter, um mir eine Strafpredigt von meinem Dad anzuhören. Blablabla... Danach sagte ich ihm, dass ich die Familie nicht mochte, und Simone + Söhne gefälligst aus unserem Haus bleiben sollen, was dazu führte, dass mein Vater mich gleich nochmal anschrie, das Haus gehöre immernoch ihm, und er könnte mich ja zu Mama schicken. Aber die hatte einen mann, der auch noch eine kleine Tochter hattem also willte ich da lieber nicht hin. Und so ging ich wieder in mein Zimmer, und schmiedete Pläne, wie ich die Kaulitz´ wieder los werden könnte.

Kapitel 3

-Liz´Sicht-

"Moah, ich will nich, dass diese dummen Stötzner Kinder meine neuen Brüder werden...", motzte ich rum. Sina lachte nur, und träumte weiter vor sich hin. Wir saßen im matheunterricht, aber der war so langweilig, und wir kapierten eh nichts, also laberten wir einfach. Und zwar über meine größte Sorge- Die Kaulitzes. Mittlerweile waren es 3Tage vergangen, dass die Familie bei uns war. Und seid diesem Tag redete ich von nichts anderem mehr. Was nicht positiv war. Sina hingegen war total begeistert, und redete nur noch von Tom. Dabei hatte sie diesen Schnösel noch nie getroffen. Ich sag ja, nicht mehr zu retten. Morgen wollten sie wieder kommen, und ich würde so fies und gemein sein, dass sie nie wieder kommen werden. Nie.

-Bills Sicht-

Morgen müssen wir wieder zu Liz. Naja, müssen klingt irgendwie so, als wollten wir das nicht. Ich wollte es auf jeden Fall. Sie war total süß. Mehr als süß,eine Traumfrau. Ihr rumgezicke turnt mich an. Ich weiß gar nicht wieso... Naja, morgen gings auf jeden Fall wieder zu ihr. "Bill! Verdammt kontzentier dich doch mal!", schrie mein Manager. Wir waren gerade dabei neue songs zu schreiben, und ich war nicht bei der Sache. Genauso wie Tom...

Kapitel 4

-Toms Sicht-

Moah, heute sehe ich die  heiße Schnecke wieder. Yeah. Bill scheint auch scharf auf sie zu sein...war mal wieder klar. Wann kommt endlich mal ein Mädchen, auf das wir nicht beide stehen. Soweit ich weiß kam das noch nie vor. Tja, Pech, wir waren eben Zwillinge. Bill zappelte neben mir nervös rum, meine Mutter saß am Steuer, und war wohl auch schon sehr aufgeregt. ständig schaute sie in den Spiegel, um ihren Lippenstift, den sie ständig ablutschte, wieder neu aufzutragen. Die Straße schien sie dabei total zu vergessen. "Mum, lass mich doch fahren, du baust sonst noch einen Unfall", meinte ich. "du hast noch keinen Führerschein.", antwortete sie darauf nur. "Na und? Wird schon nix passieren, außerdem bin ich berühmt, wir werden keinen Ärger kriegen, falls wir erwischt werden.", grinste ich. "ach herrje, Tom, berühmt hin oder her, du darfst nicht, und schluss!" Sie hatte wohl gesehen, dass ich noch was darauf sagen wollte, und sah mich böse durch den Spiegel an. Na gut, dann eben nicht. Eltern, ey. Ich seufzte. Bill sah mich von der Seite aus an. Ich drehte mich zu ihm um. "Was is?", fragte ich. "Hmmm...ach nix", er guckte wieder aus dem fenster. Nach einer halben Stunde waren wir endlich da. Ich sprang gleichzeitig mit Bill aus dem Auto, und wir rannten zur Tür. Ich klingelte, und Liz machte uns auf.

-Liz´Sicht-

Tom grinste mich an. Bill grinste mich an. Simone lächelte mich an. Verdammt, was für eine bescheuerte, berühmte, Familie. "DAD!!", brüllte ich durchs Haus. Kurz darauf kam mein Vater angesprungen, und drückte Simone einen Kuss auf die Lippen. Bah. Er war den ganzen tag furchtbar aufgeregt gewesen, ich dagegen furchtbar genervt. Aber-ein bisschen aufgeregt war ich ja schon. Scheiße. Woher kam das denn. Bill sah mich mit seinen schönen braunen Augen an. Man, der war ja richtig zum Anbeißen. Stopp. Was zum Teufel dachte ich da eigentlich. Die waren hässlich. Bill und Tom und ihre Mutter. Alle hässlich. Ich drehte mich um und ging raus in den garten, unter die Bank, an der alten Eiche. B&T folgten mir. Der Tag würde also wieder so verlaufen. "Hey, na wie geht´s?", fragte Tom mich. "Schlecht.", antwortete ich. das stimmte ja auch. Ich fühlte mich schlecht, weil ich nicht wusste, warum ich Bill plötzlich so anziehend fand. "Dieses Blau sieht gut an dir aus.", meinte Bill und deutet auf mein himmelblaues Top. Es war meil Lieblingstop, es hatte die gleiche Farbe, wie meine Augen. Ich wurde rot. Ich spürte es an der Hitze, die mein Gesicht ausstrahlte. "D-danke", stotterte ich. Oha. Ich hatte gestottert. Das hatte ich schon seid meiner frühsten Kindheit nicht mehr gemacht. Bill lächelte nur süß. "Tom, komm mal bitte kurz!", rief Simone. Tom verdrehte die augen, und ging rein. "ich gehe mal ein bisschen spatzieren", murmelte ich. "Darf ich mit kommen?", fragte Bill. "Wirst du dann nicht erkannt?" "Ich bin nicht geschminkt, ich denke nein." Stimmt, dass hatte ich ja noch gar nicht bemerkt. Bill war ja echt nicht geschminkt.Lol. Sah lustig aus. Wir gingen los, und latschten die Straße lang, zum Fluss. Dort gingen wir am Ufer lang. "Mh, wieso hasst du uns eigentlich so?", fragte Bill mich plötzlich. "Ich hasse dich nicht. Ich...weißt du, mein Vater hatte schon so viele Freundinen, nach meiner Mutter, und eine...sie hatte auch einen Sohn. Er war älter als ich...so wie ihr. Und er...", ich konnte nicht weitersprechen, weil ich anfing zu weinen. Aber das war mir auch egal. Bill nahm mich in den Arm, und ich genoss es. Ich sprach nicht mehr weiter, und Bill fragte auch nicht. Wir standen einfach nur da, und er hielt mich fest. Als ich mich beruhigt hatte, und wior wieder zu hause ankamen, rannte Tom zu uns, und meinte sie müssten schon wieder weg. Der Manager hatte grade angerufen, und gesagt, dass sie noch ein Auftritt hatten. Schade. Ich fing grade an, Bill zu mögen. Wir verabschiedeten und, und Bill meinte "Bis bald, aber das nächste mal, kommst du zu uns, ok?" Ich nickte, und er lächgelte glücklich. Und da musste ich auch lächeln.

Kapitel 5

-Liz´Sicht-

Ich stand nervös vor der Tür der Familie Kaulitz. Mein Vater drückte auf die Klingel, und wir hörten Schritte. Simone machte uns auf, und lächelte uns freundlich zu. Plötzlich kam sie mir gar nicht mehr so böse vor. Die ganze Familie schien plötzlich Wärme auszustrahlen. Sie war in meinen Augen nicht mehr hässlich, dumm, böse, eingebildet. und auch Bill kam mir nicht mehr schwul, oder so was, vor. Ich begrüßte Simone höflich, und sie meinte, Bill wäre oben in seinem Zimmer. Ich ging die Treppe rauf, und blieb vor der ersten Zimmertür stehen. In dem Zimmer war es sehr still, also war es wohl leer, und somit nicht Bills Zimmer. Aus dem zweiten Zimmer kam leise Schmusmusik. Auf der Zimmertür stand, auf Pappe mit schwarzem Stift, “Bill” geschrieben. Aha, Bill hörte also so eine Art von Musik. Ich dachte immer, er wäre der Rocker in der Band. Ich kicherte, und klopfte an die Tür. Ich hörte ein “Herein”, und trat ein. Es war ein schönes Zimmer, das fiel mir sofort auf. Hell, mit hellorangenen Wänden, und es war sehr aufgeräumt. Ungewöhnlich für einen Jungen. An einer Seite des Raumes stand ein Bett, und auf dem Bett lag Bill mit- mir blieb fast das Herz stehen - einem anderen Mädchen. Ein Stich fuhr durch mein Herz. Sie waren beide in Unterwäsche, wobei das Mädchen noch nicht mal mehr ein BH anhatte. Die Kleider lagen auf einem Haufen, neben dem Bett. Sie waren wohl gerade dabei, sich für das “nichtjugendfreie” auszuziehen. Tränen der Wut, und Enttäuschung stiegen mir in die Augen. Ich rannte raus aus dem Zimmer, und aus dem Haus, und knallte die Türen laut zu. Die Familie, die mir gerade noch so freundlich vorgekommen war, strahlte für mich jetzt nur noch Hass aus. Ich ging die Straße lang, lief ziellos durch das kleine Örtchen, bis ich mir einen Bus nach Magdeburg nahm. Dort lief ich wieder durch die Gegend, bis ich an einer Brücke stehen blieb. Ich sah runter, und stellte mir vor, wie es wäre wenn ich jetzt da unten liegen würde, auf der Straße, wo die Autos rumrasten… Ich zog den Ärmel von meinem Shirt hoch, und sah die kleinen feinen, weißen Narben, die überall auf meinen Unterarm verteilt waren. Diese narben hatte ich mir früher zugefügt…in einer anderen Zeit, einem anderen Leben. Ich stellte mich auf das Gerüst, und hielt mich mit meinem Händen noch fest. Ich wurde schon zu oft in meinem Leben verletzt, zu viel rumgeschubst. Ich konnte nicht mehr…

Kapitel 6

Liz´Sicht

“Hey, was machst du denn da?”, hörte ich plötzlich eine Mädchenstimme hinter mir. Erschrocken drehte ich mich um, und spürte wieder festen Boden unter den Füßen. “Eigentlich wollte ich gerade springen.”, meinte ich trocken. “Hmmm, aber dann wärst du doch tot?!” Sie sah mich schockiert an. “Das war eigentlich mein Ziel” Ich zog eine Augenbraue hoch. Wohl ein Mädchen mir der typischen “heile-welt-bild” - Vorstellung. Dabei war sie bestimmt so alt wie ich.

“Puh, aber wieso das denn? Das Leben ist doch schön”, fing sie wieder an. Deins höchstwahrscheinlich, dachte ich, dreht mich aber um, und ging. Hier irgendwo musste doch eine andere Brücke sein. Andererseits war es doch idiotisch wegen so einem dummen Kerl von der Brücke zu springen, wieso steige ich nicht einfach auf meine Grundidee zurück, und mache Bill das Leben zur Hölle.

Ich bekam ein schelmisches Grinsen auf mein Gesicht. Ich lief zurück zu der Brücke, wo das Mädchen immer noch stand. “Ey, du…wie heißt du?”, fragte ich sie. “Anna-Lena. Warum?” “Kannst du mir helfen? Ist hier irgendwo ein Scherzartikelladen?” “Ja, geh einfach die Straße runter, und bieg dann links ab!”, antwortete sie mir. “Danke”

Ich lief die Straße lang, und sah schon den Laden. Die Schaufenster waren bunt ausgestellt, und die Wände draußen gelb gestrichen.

Ich ging zur Tür rein, und fand gleich, was ich suchte. Auf einem Regal war Reizwäsche, mit Aufdruck gestapelt.

Ich fand gleich eine Männerslip auf dem “für schwule” stand.

Glücklich mit meinem Kauf Fuhr ich wieder zu den Kaulitz.

Dort angekommen ging ich hoch in Bills Zimmer. Wahrscheinlich waren sie schon ordentlich zu Gange, aber das war mir egal. Ich riss die Zimmertür auf, und blickte in das verdutze Gesicht von Bill. Erstaunlicherweise war er allein.

“Liz, ich kann dir das erklären!”, fing er an. “Brauchst du nicht. Wo ist denn deine kleine Freundin? Ich habe auch beiden mal ein Geschenk mitgebracht!” Ich setzte mein allersüßestes lächeln auf, und überreichte Bill den Slip. “Viel Spaß noch!”, sagte ich, und verschwand.